Interview mit Lydia Krafft (Rentnerin)

Die Kirche muss zur Volkskirche werden!

 

Neben der Tatsache, dass Martin Luther die Bibel übersetzt und außerdem zur Entwicklung der deutschen Sprache beigetragen hat beeindruckt mich an ihm, dass er Mut hatte. Er hat die Bannandrohungsbulle, die ihm der Papst geschickt hat, einfach verbrannt. Er hat auch dann weitergekämpft, wenn ihm Hindernisse in den Weg gelegt wurden.

Dass seine Ausdrucksweise mündlich als auch schriftlich schon sehr heftig war, ist teilweise sicher darauf zurückzuführen, dass er ein Kind seiner Zeit war. Er hat auch eine Meinung gegen einige Volksgruppen vertreten, die ich nicht nachvollziehen kann.

Hätte ich die Möglichkeit, heute eine Veränderung anzustoßen, denke ich dabei an die Integration möglichst vieler Menschen in die Kirche. Ich würde gerne sehen, dass die Kirche zur Volkskirche wird und dass auch Randgruppen mit einbezogen werden – von den Geflüchteten bis zu den älteren Bürgerinnen und Bürgern, denn letztere werden oftmals vergessen.

 

Lydia Krafft ist seit einem Jahr Rentnerin und wurde nach einem Gottesdienst im Haus der Kirche zu Martin Luther und seinem Wirken spontan befragt.

 

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