THESEN ZU LUTHER

Nachfolgend finden sich 95 Thesen von bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten des nördlichen Schwarzwalds – gedacht als Pendant zu Luthers Thesen

 

1. „Jesus Christus sollte den Menschen nicht in Worten nahegebracht werden, denn was zählt ist wie ich lebe, meine Taten und wie ich Zeugnis gebe. Das Ziel sollte es sein, ein wahrer Zeuge für das Evangelium durch das eigene Leben zu sein.“  

(Holger Winterholer, Dekan der katholischen Kirche in Calw)

 

2. „Martin Luther hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, zurück zum eigentlichen Sinn zu kehren.“

(Prof. Dr. Andreas König, SRH Calw)

 

3. „Die Kirchengemeinden sollten sich in ihren Angeboten randscharf ergänzen und nicht zu viel doppeln.“  

(Ulrich Hilzinger, Pfarrer in Höfen an der Enz und Calmbach)

 

4. „Die Kirche muss sich mit einer größeren Alltags- und Lebensnähe zu einer Kraftquelle für Menschen entwickeln.“

(Thorsten Trautwein, Schuldekan in Calw, Nagold und Neuenbürg)

 

5. „Wie unter anderem Wolfgang Schäuble sagte: ‚Der Mensch ist nur für die vorletzten Dinge zuständig.‘ – ich wünsche mir ein globaleres Denken, ein konsequenteres Handeln und ein größeres Vertrauen in einen gütigen Gott.“

(Dr. Georg Stickel, Vorstand der Sparkasse Pforzheim-Calw)

 

6. „Ich bin eine Verfechterin einer offenen und vielfältigen Gesellschaft, die im Austausch und Dialog miteinander Dinge klärt und gesellschaftliche Entwicklungen voranbringt.“

(Saskia Esken, Bundestagsabgeordnete der SPD)

 

7. „Carpe diem – nutze den Tag, nutze die Zeit.“

(Helmut Riegger, Landrat des Landkreises Calw)

 

8. „Der konziliare Prozess ist ein Dreiklang bestehend aus der Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit und Frieden. Diese drei wichtigen Elemente müssen gefördert werden.“

(Andreas Reichstein, Abteilungsleiter Erlacher Höhe in Calw)

 

9. „Für unsere beiden großen Kirchen wäre eine Zusammenführung eine große Bereicherung und würde unserer Gesellschaft wieder zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl verhelfen.“

(Bernhard Reich, pensionierter Landeskirchenmusikdirektor Baden-Württemberg)

 

10. „Schaut auf das, was euch verbindet, nicht auf das, was euch trennt.“

(Veronika Rais-Wehrstein, Präsidiumsmitglied im Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Vertreterin des Dekanats Calw)

 

11. „Wir müssen Verantwortung vor Ort konsequent wahrnehmen.“

(Helmut Raaf, Unternehmer und Stadtrat in Nagold)

 

12. „Luthers 95 Thesen gelten auch heute noch – neue Thesen sind nicht notwendig!“

(Petra Nych, Bürgermeisterin von Enzklösterle)

 

13. „Singen und sagen, aber richtig.“

(Bernhard Müller, Bezirkskantor im Dekanat Neuenbürg)

 

14. „Seht in jedem Menschen das Gute und versucht dieses Gute zu mehren. Kurz gesagt: Seht in jedem Menschen die Schwester und den Bruder.“

(Bruno Knöller, pensionierter Zeitungsredakteur)

 

15. „An den Ort, wo Gott mich hinsetzt, sollte ich wirken, denn selbst ein einzelner Mensch kann einiges bewegen. Dabei sollten wir uns auch Zeit nehmen und anderen auf ihrem Weg und mit ihren Sorgen helfen.“

(Verónica Kluge, Chorleiterin des Kirchenchors Ettmannsweiler-Beuren der Gemeinde Simmersfeld)

 

16. „Keiner kann die ganze Welt ändern. Worauf man sich jedoch konzentrieren kann, ist, sich selbst und sein eigenes kleines Umfeld zu ändern.“

(Thaar Altalaa, IT-Praktikant, SRH Calw)

 

17. „Ein guter Christ ist nicht, wer anderen so vorkommt oder sich selbst als Christ bezeichnet, sondern derjenige, der sein Bestes gibt, unsere Gesellschaft durch seinen Glauben und mit Gottes Hilfe zu einem lebenswerten Ort für die Menschen zu machen.“

(Carina Klink, Schülerin des Hermann-Hesse Gymnasiums Calw)

 

18. „Wir Menschen müssen mehr auf der sachlichen Ebene agieren – man darf den Grund einer Sache nicht vergessen.“

(Roswitha Keppler, Friseurobermeisterin, Kreishandwerksmeisterin für das gesamte Handwerk im Landkreis Calw)

 

19. „Bildung ist das wichtigste Gut für das geteilte Miteinanderleben verschiedener Kulturen, Völker und Religionen.“

(Hans-Werner Köblitz, ehemaliger Landrat des Landkreises Calw)

 

20. „Der Glaube ist ein Geschenk. Ich kann ihn nicht erarbeiten, kann aber etwas dafür tun.“

(Gerd Igney, pensionierter Leiter des Martin-Gerbert-Gymnasiums Horb)

 

21. „Diese Welt wird immer rauer – wir müssen auf unseren Nächsten achten und einander helfen!“

(Sabine Holzmann, gelernte Kinderkrankenschwester und Mitarbeiterin in der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH)

 

22. „Ehrfurcht und Respekt vor Gott und allen Menschen.“

(Helmut Hauser, Gründer Architekturbüro hauserpartner)

 

23. „Unser Glaube hat Lebensrelevanz – wir dürfen uns nicht in ein frommes Ghetto zurückziehen, sondern müssen aus dem Glauben und unserer festen Überzeugung heraus handeln, hilfsbereit sein und offen aufeinander zu gehen.“

(Erich Hartmann, Dekan in Calw)

 

24. Liebe deinen Nächsten – dieses Gebot ist absolut und allumfassend. Es ist nicht auszulegen oder einzugrenzen. Es gilt unabhängig von Religion, Alter, Geschlecht, Vermögen, Gesundheitszustand, Bildung, Nationalität oder Rasse.“

(Ralf Eggert, Oberbürgermeister in Calw)

 

25. „Der Mensch kann auch ohne Kirche gläubig sein. Eine Kirche, die das beherzigt, muss sehr demütig mit ihren Gläubigen umgehen.“

(Hans Henning Saß, freier Architekt in Bad Wildbad)

 

26. „Die heiligen Schriften müssen aus heutiger Sicht neu durchleuchtet und ausgelegt werden!“

(Martin Hagner, Bezirkskantor des Kirchenbezirks Calw)

 

27. „Martin Luther ist ein Symbol für die bedingte Unbedingtheit, in die das
Menschsein geworfen ist.“

(Prof. Dr. Markus Grottke, SRH Calw)

 

28. „Die Gnade hat eine rettende und eine verwandelnde Komponente. Man darf die Gnade Gottes nicht schlichtweg hinnehmen – sie soll unseren Lebensstil prägen.“ 

(Tobias Götz, Diakon der württembergischen Landeskirche in Neuenbürg)

 

29. „Lasst uns das Bunte und die Verschiedenartigkeit in unserer Kirche als Geschenk annehmen, miteinander auf dem Weg sein und Grenzen überwinden zum Weg der Liebe allen Menschen gegenüber.“

(Michael Ehrmann, Geschäftsführer zweier Unternehmen in Nagold und Burkhardtsdorf)

 

30. „Eine Kirche, die in unserer Zeit etwas zu sagen hat, kann nur eine Kirche sein, die Jesus Christus als den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes verkündet.“

(Andreas Diller, studierter Theologe und Religionslehrer)

 

31. „Die Kirche darf nicht aufhören sich zu reformieren – zum Wohle und zum Heil der Menschen.“

(Reinhard Brehmer, Vorstand der Vesperkirche in Nagold und Konrektor der Realschule Nagold i.R.)

 

32. „Wir müssen mutig glauben!“

(Joachim Botzenhardt, Dekan des Kirchenbezirks Neuenbürg)

 

33. „Stelle nicht zu schnell Thesen auf, von denen nur Du denkst, dass sie die Kirche aus den Angeln heben.“

(Ralf Albrecht, Dekan im evangelischen Kirchenbezirk Nagold)

 

34. „Gott liebt ausnahmslos alle Menschen. Und die Liebe Gottes verbindet.“

(Julian Adam, Diakon an der neuapostolischen Kirche)

 

35. „Wir sollten niemanden mit unserem Glauben überrollen, sondern mit unserer Lebensart überzeugen.“

(Eva-Magdalena Ammer, Kinder- und Jugendmusik am Bezirkskantorat Nagold)

 

36. „Kirche, die sich nicht reformiert, wird bedeutungslos.“

(Dag Baehr, Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw)

 

37. „Christ sein bedeutet frei von Angst zu sein. Jedoch herrscht vielerorts in der Welt noch Angst. Diese zu minimieren ist die Aufgabe aller christlichen Kirchen.“

(Karl Beck, Jurist und Banker in einer deutschen Großbank)

 

38. „Zukunft braucht Herkunft. Zu unserer Herkunft gehört auch das christliche Menschenbild. Die Bekenntnis des Staates zu diesem Menschenbild besagt, dass unser Land auf den christlichen Werten aufgebaut ist, gleichzeitig aber auch, dass wir anderen Religionen gegenüber tolerant sind.“

(Thomas Blenke, Landtagsabgeordneter der CDU im Landkreis Calw)

 

39. „Unsere Kirche sollte sich allein nach Gottes Wort und nach den Werten, die uns durch Jesus Christus vermittelt wurden, richten.“

(Rainer Blum, Geschäftsführer der Druckerei Zaiser in Nagold)

 

40. „Eine Chronik rechnet mit dem, was hinter uns war. Doch wir müssen nach vorne blicken!“

(Ulrich Bodenhöfer, Landwirt i.R.)

 

41. „Hey, die Bibel ist noch topaktuell! Lest wieder mehr in der Bibel. Lasst euch neu herausfordern und entdeckt, was das Wort Gottes an Gutem für euer Leben bereithält.“

(Petra Böttinger, Wirtschaftsingenieurin aus Neuhengstett)

 

42. „Die Kirche muss zu ihrem Kern zurückfinden und dabei alle Bevölkerungsschichten mitnehmen.“

(Jonas Bretschneider, Schüler des Hermann Hesse Gymnasiums in Calw)

 

43. „All diejenigen, die eine gute Beziehung zu Gott haben, die ihn als liebenden, fürsorglichen Vater sehen und als tragende Kraft erleben, sollten diese Liebe, die sie von Gott erhalten haben, mit offenem Herzen weitergeben.“

(Christine Danigel, Erzieherin im Kindergarten Ziegelrain in Neuenbürg)

 

44. „Heute gilt es, in den christlichen Kirchen die Gemeinsamkeiten zu stärken und dadurch Gegensätze zu überwinden. Immer wieder klar Stellung zu beziehen zu den Themen der Zeit.“

(Sylvia Donath, Buchhändlerin aus Birkenfeld)

 

45. „Ecclesia semper reformanda est – die Kirche darf sich nicht niederlassen. Sie muss sich kontinuierlich reformieren.“

(David Friedrich Elsäßer, Lehrer an der staatlichen Schule)

 

46. „Mein Lebensmotto heißt: Es gibt ein erfülltes Leben, trotz vieler unerfüllter Wünsche. Dieses Motto führt durchdacht zu einer Zufriedenheit mit dem, was ein Mensch leisten kann.“

(Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt)

 

47. „Ich will als Christ so eigenständig und mündig sein, meine eigenen Dinge regeln, und dabei brauche ich keine Richtlinien, Gebote und Verbote von irgendwelchen kirchlichen Instanzen. Ich fühle mich als mündiger Christ.“

(Dr. Manfred Ginter arbeitet im ökumenischen Projekt „Nachmittagsakademie“ in Calw)

 

48. „Kirche muss Pluralität im Denken und Toleranz nicht nur gewähren, sondern auch gewährleisten und da, wo notwendig, auch fördern. Kirche soll, als gesellschaftliche und geistliche Kraft, ihrem Auftrag gemäß bei Bedarf sich hörbar einmischen und kritisch-konstruktiver Gesprächspartner sein.“

(Bernd Gorenflo, Lehrer und AK Asyl in Calw)

 

49. „Die wichtigsten Inhalte des Glaubens müssen gelebt werden und somit muss das Verbindende und nicht das Trennende gesucht werden.“

(Helmut Gottschalk, Vorstand der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg)

 

50. „Fröhlich aufwärts den Blick gewandt – nach dem Motto: Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

(Jürgen Großmann, Oberbürgermeister der Stadt Nagold)

 

51. „Gottes Wesen ist Liebe – von diesem Zuspruch darf ich leben. Dieser Zuspruch gilt jedem Menschen auf dieser Welt.“

(Dr. med. Ulrich Haag, Chefarzt der Klinik für Urologie in Nagold)

 

52. „Lebe nach dem, was du selbst für richtig hältst.“

(Thomas Henseler, Softwareentwickler)

 

53. „Wir brauchen Menschen mit Mut, die für einen authentischen Glauben in der Öffentlichkeit einstehen und sich nicht verstecken, sondern diesen fröhlich und frei nach außen kommunizieren. So wie Martin Luther es als Mönch mit Mut gemacht hat.“

(Anja Holland, Qualitätsbeauftragte im Lebensmittelbereich)

 

54. „Uns Menschen steht es nicht zu, über ein Tun oder Nichttun zu urteilen. Heutzutage urteilen wir viel zu schnell, unterscheiden oft nur zwischen Schwarz und Weiß. Wir lassen uns von Meinungen anderer leiten, ohne uns ausreichend zu informieren und abzuwägen.“

(Stefanie Hölzlberger, Mutter mit 3 Kindern in Elternzeit)

 

55. „Unsere Kirche muss Teil der Gesellschaft bleiben und muss sich mit ihr weiterentwickeln.“

(Ulrich Hölzle, Volksbank Horb-Freudenstadt)

 

56. „Mischt euch ein, wenn Menschen unterdrückt werden und das Recht mit Füßen getreten wird.“

(Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim)

 

57. „Erlebe dein Leben zufriedener, durch mehr Christlichkeit, Mitmenschlichkeit und Bescheidenheit.“

(Leiter des AOK Kundencenters in Calw)

 

58. „Sucht nicht das Trennende, sucht das Einende. Stärkt nicht die Zwietracht, sondern die Einheit und respektiert stets euren Gegenüber.“

(Rüdiger Klahm, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der SRH Calw)

 

59. „Ein neues Denken muss entstehen – wobei die Werte und die Botschaft der Bibel stets beachtet werden müssen.“

(Marlis Kleemann, Rentnerin)

 

60. „Auch Randgruppen müssen in die Kirche mit einbezogen werden – von den Geflüchteten bis hin zu den älteren Bürgerinnen und Bürgern.“

(Lydia Krafft, Rentnerin)

 

61. „Wir müssen uns von eingeschweißten Formen lösen!“

(Monika Kress, Rentnerin)

 

62. „Ohne Religion ist ein Leben nicht denkbar: Religion trägt die Menschen und ist in jedem Leben verankert.“

(Margarete Kurz, Lehrerin i.R.)

 

63. „Unsere Kirche braucht Mut, spannend zu sein.“

(Lennart Meißner, Gemeindepfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Möttlingen und Choy-Jugendpfarrer in Althengstett)

 

64. „Die Kirche muss einen Blick für den Einzelnen bekommen, jedoch dabei die klare und eindeutige Botschaft der Bibel nicht verdrängen.“

(Salome Messal, Schülerin des Hermann-Hesse-Gymnasiums Calw)

 

65. „Kein Mensch und keine Institution darf dulden, dass der Mensch nicht im Zentrum seines und ihres Handelns steht.“

(Prof. Dr. med. Martin Oberhoff , Chefarzt der Inneren Medizin an den Kliniken Calw)

 

66. „Zur Freiheit eines Christen gehört, dass man sich selbst mit Fragen des Glaubens auseinandersetzt.“

(Dr. Rainer Prewo, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Nagold)

 

67. „Unsere Gemeinden müssen näher zusammenrücken. Glaube sollte vereinen, nicht spalten!“

(Vera Printz, Schülerin am Hermann-Hesse Gymnasium Calw)

 

68. „Ein Widerstand soll konstruktiv sein und nicht tödlich.“

(Kurt Reich, Leiter des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD) in Nagold)

 

69. „Unsere Aufgabe ist es zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige zu tun – eine echte Herausforderung!“

(Bärbel Reichert-Fehrenbach, Apothekerin der Stadt Apotheke in Nagold)

 

70. „Man muss den Menschen wieder aufs Maul schauen. Kirche sollte gerade in der heutigen Zeit die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse der  Menschen wahrnehmen und sie mit diesem gnädigen Gott bekannt machen. Ich persönlich entdecke wieder ganz neu Glaube, Gnade, Christus und die Schrift.“

(Dr. Ellen Riedl, Ärztin im Bezirkskrankenhaus Nagold)

 

71. „Was wahr ist, muss wahr bleiben – gerade in Zeiten von Populismus und Fake News. Zusätzlich sollten Christen jeglicher Couleur das Einigende betonen und das Trennende überwinden.“

(Karl Röckinger, Landrat des Enzkreises)

 

72. „Das Konservative erhalten und das Neue suchen.“

(Richard Rommeney ist ehrenamtlich im Beirat der Erwachsenenbildung tätig)

 

73. „Krieg und Terrorismus bilden eine schreckliche Botschaft für jeden wirklich religiösen Menschen – mit Gott hat dies nichts zu tun und man sollte das nicht mit Religion verwechseln.“

(Samir Samra, syrischer Praktikant an der SRH Calw)

 

74. „Man sollte im Dienst der Menschheit tätig sein. Den Menschen Linderung geben und weiterhelfen.“

(Ulrich Schaffert, Inhaber des Geschäfts für Augenoptik und Optometrie in Nagold)

 

75. „Die Freiheit eines Christen in der heutigen Zeit ist auch, immer wieder Distanz zu den materiellen Dingen zu gewinnen.“

(Johannes Schwarz, selbstständiger Architekt)

 

76. „Die Kirche darf sich nicht dem Zeitgeist anpassen, sondern sollte für ihre Meinung und ihren Glauben einstehen und diesen öffentlich vertreten.“

(Sonja Seyfried, Schülerin am Hermann-Hesse-Gymnasium Calw)

 

77. „Das, was man täglich empfängt, sollte man dankbar entgegennehmen und mit vollem Herzen an andere weitergeben.“

(Andrea Steininger, technische Zeichnerin aus Calw)

 

78. „Wir sollten Luther neu verstehen mit seiner Beziehung zu Glaube, Gnade, Bibel, Freiheit und Verantwortung! Dabei sollten wir das Leben, aber auch wirtschaftliche Beziehungen so gestalten, dass die christliche Ethik eine spürbare Grundlage dafür wird.“

(Burkhard Thost, THOST Projektmanagement und Präsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald in Pforzheim)

 

79. „Im Leben zählt nicht nur, was man beruflich erreicht hat, sondern auch, was einen als Mensch ausmacht.“

(Benedikt Weidner ehrenamtlicher Konfirmationsbetreuer)

 

80. „Wir sollten unseren Nächsten lieben, ihm Respekt erweisen und ihm jederzeit unsere Hilfe anbieten.“

(Niklas Weidner ehrenamtlicher Teil der Bubenjungschar)

 

81. „Das Wichtigste im Leben ist die Erkenntnis der Gnade und die Gewissheit, dass Jesus Christus lebt.“

(Claus Weitbrecht, Inhaber des Hotel und Restaurant „Talblick“ in Wildberg)

 

82. „Wir kennen Martin Luther vor allem durch seine vielen Lieder, die wir gemeinsam in der Kita singen, wie zum Beispiel das Lied „Die beste Zeit im Jahr ist mein“.

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

83. „Uns gefallen die Lieder von Martin Luther sehr, weil die Texte so schön geschrieben sind.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

84. „Äußerlich ist Martin Luther ein Mann mit einer Mütze auf dem Kopf und der Bibel in der Hand.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

85. „Mit ihm zu spielen und zu singen, würde uns sicherlich viel Spaß machen.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

86. „Martin Luther ist für uns Menschen so wichtig, weil er die Bibel in unsere Sprache übersetzt hat. Er hat sich die ganze Arbeit mit der Bibelübersetzung deshalb gemacht, damit alle Menschen die Bibel verstehen können.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

87.  „Er hat die Bibel von der hebräischen, griechischen und lateinischen Sprache in die deutsche Sprache übersetzt, um allen Kindern dabei zu helfen, die Bibel zu lesen und aus ihr zu lernen.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

88. „Luther hat die Bibel damals mit Feder und Tinte geschrieben, da es zu seiner Zeit noch keine Kugelschreiber gab.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

89. „Dem Martin Luther war es sehr wichtig, dass es viele Schulen gibt, in denen alle Kinder lesen, rechnen und schreiben lernen.“ (Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

90. „Eigentlich wollte er ja Jurist werden, doch in einer Nacht, als er seine Eltern besuchte, hat es geregnet, geblitzt und gedonnert. Damit hat Gott zu ihm gesagt, dass er auf ihn aufpassen wird. Nach diesem Erlebnis wollte Luther ein Mönch werden. Daraufhin ist er in das Kloster gegangen und hat dort viel nachgedacht. Vor allem hat er sich viele Gedanken zur Bibel gemacht.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

91. „Er hat sehr viele Stellen in der Bibel gesucht, aus denen deutlich wird, dass Gott alle Menschen lieb hat.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

92. „Luther wollte, dass diese Botschaft jeder Mensch verstehen kann, deshalb hat er die Bibel auch auf Deutsch geschrieben.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

93. „Damit wir das alles auch nicht vergessen und wir uns immer daran erinnern können, hat Martin Luther sehr viele Lieder geschrieben.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

94. „Damit wir das alles auch nicht vergessen und wir uns immer daran erinnern können, hat Martin Luther sehr viele Lieder geschrieben. Zuerst waren es nur wenige Lieder, doch heute finden wir 500 Lieder in seinem Gesangbuch.“

(Kinderstimme aus der Kindertagesstätte Ziegelrain in Neuenbürg)

 

95. „Wir müssen für das Gute einstehen und die ursprünglichen Botschaften von Luther und Gott achten.“

(Ifeanyi Ogbonna, Flüchtlingshelfer im Netzwerk Asyl Straubenhardt)

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